Traurige Tropen, heißer Lavendel, aufgeribbelte Herzen. Lieben, aber nicht ganz. Trostfinden im Beziehungsreigen. Karussellfahren auf eigene Kosten. Darum geht es in „Was sich paart, das trennt sich", einem Episoden - Roman in 39 kurzen Geschichten. Eva liebt Hannes, wird aber schon auf der Hochzeitsreise eifersüchtig. Hannes liebt Eva, doch er fühlt sich immer noch zu anderen Frauen hingezogen. Auch Esther und Dietrich haben ein Problem: Dietrich ist der notorische Fremdgeher und Esther nur zu gewillt, es ihm jedes Mal zu verzeihen. Es ist eben gar nicht so leicht, ein Paar zu sein und erst recht nicht, wenn man seine Beziehung als Konsumgut betrachtet und alt gegen neu austauscht. Eva ist jedenfalls gewillt, aus dem Beziehungs- und Trennungsreigen auszusteigen, aber vielleicht muss sie ihm überhaupt nicht entfliehen. In Südfrankreich findet sie inmitten einer bunt gewürfelten Patchwork-Familie den Halt, der ihr gefehlt hat.
Miriam Willer. Was sich paart, das trennt sich. Roman. Digital erhältlich z.B. als Ebook epub bei Hugendubel.
Luise fährt mit ihrem neuen Geliebten Georg von Berlin nach Rheinsberg, ganz so wie Claire und Wolfgang aus der "Rheinsberg"-Erzählung von Kurt Tucholsky. Ihre von Sehnsucht geprägte Verbindung fühlt sich plötzlich unerprobt an. Luise möchte Georg in der literarisch aufgeladenen Naturkulisse deshalb etwas Wichtiges mitteilen. Doch entweder stören die Mücken oder die Kellnerin bringt den Gurkensalat. Nur in den Momenten ihrer besonderen sprachlichen Nähe manifestiert sich etwas Einzigartiges zwischen ihr und Georg, was Bestand hat. Doch ist das genug?
"Was alles in Rheinsberg nicht gesagt wurde" ist eine Liebesgeschichte zwischen freier Liebe und dem tiefen Wunsch nach fester und verlässlicher Verbindung. Und es ist Hommage an den Ort Rheinsberg, der durch Tucholskys Erzählung mit Erwartungen aufgeladen ist.
Miriam Willer. Was alles in Rheinsberg nicht gesagt wurde. ERZÄHLUNG, ca. 35 Seiten.
Alleinerziehende gibt es in Deutschland inzwischen mehr als 1,5 Mio. Familien. Du bist kein Einzelfall, aber zusammen sind wir immer noch nicht genug und wir haben noch viel zu tun: Unsere Lebensform benötigt eine stärkere steuerliche Sonderförderung, verlässliche Kinderbetreuung, sichere Rentenzusagen und zusätzliche finanzielle Unterstützung für Kinder der Geringverdiener*innen. Wir müssen immer wieder neu einsehen, dass unsere Situation uns auf den Plan ruft, etwas zu verändern und zu verbessern. Wir möchten in Zukunft besser leben, schöner Essen und nachhaltiger einkaufen und das zu erschwinglichen Preisen.
Nach diesem Idealbild habe ich dieses Buch entworfen und Rezepte zusammengesucht, in denen es etwas sonniger zugeht als in manchem unserer Alltage. Es ist keine Sterneküche und keine reine vegetarische Küche. Und ich bin nicht dafür, dass vor allem die Frauen (ca. 90 % der Kinder leben bei den alleinerziehenden Müttern – Zahl aus 2019) ran an den Herd müssen. Aber Essen müssen unsere Kinder und wir natürlich auch und das in jeder Lebenslage. Diese vielfältigen Lagen habe ich aufgeschrieben und mit ein paar heiteren Einführungen versehen. Von zwei Seiten versuche ich das Leben allein mit Kind leichter zu gestalten: Mit emotionaler Unterstützung für Dich und Deinen Alltag und mit ein paar praktischen, planerischen Anregungen, die Dir mehr Zeit schenken. Du findest hier Rezepte zum guten Start in den Tag, Rezepte für gesunde und wirklich nahrhafte Zwischenmahlzeiten, einfache Mittagsmahlzeiten, Reisrezepte, italienische Rezepte, tröstende Suppen und Rezepte für Menschen mit Liebeskummer, Energie-Rezepte, Resterezepte, Sonntagsrezepte, Heiße Getränke, Kuchenrezepte, Fernsehabend-Rezepte, Rezepte für Dich und Deine Freunde zum gemeinsamen Kochen, Weihnachtsrezepte und ein Rezept für frisch Verliebte! Die Einkaufslisten sind auf die einer Kleinfamilie (also 1 Elternteil mit 1-2 Kindern) zugeschnitten. Wenn Dir der Alltag über den Kopf wächst, dann findest Du hier die Motivation, mit kleinen Speisen oder ein paar Kürbiskernen und einer Banane, etwas Haferflocken und ganz viel Eiweiß wieder zu Dir zurückzukommen und genug Energie für all das übrig zu haben, was ansteht.